Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

APH-Veranstaltung: Online-Vortrag im Rahmen der Psychodynamischen Werkstattgespräche der APH „Wirksamer mit Spannungen und Krisen in der therapeutischen Beziehung (Alliance Ruptures) umgehen“

Juni 5, 2026 // ⇒ 20:00 - 22:00

Einladung

zum Online-Vortrag im Rahmen der Psychodynamischen Werkstattgespräche der APH
„Wirksamer mit Spannungen und Krisen in der therapeutischen Beziehung (Alliance Ruptures) umgehen“

 

Freitag 05. Juni 2026 von 20 – 22 Uhr
Prof. Dr. Antje Gumz

 

Psychoanalytikerin, Tiefenpsychologische fundierte und Systemische Therapeutin. Professorin für Psychosomatik und Psychotherapie an der Psychologischen Hochschule Berlin und leitet den dortigen Masterstudiengang Psychodynamische Psychotherapie. Im Zentrum ihrer wissenschaftlichen Arbeit stehen die Psychotherapieforschung und Psychotherapieausbildungsforschung. Schwerpunkte sind dabei das Messen und Trainieren therapeutischer Beziehungskompetenzen, Wirkfaktoren in Psychotherapien, die Rolle von Sprache und Stimme in Psychotherapien sowie psychodynamische Konzepte und Techniken. Autorin und Herausgeberin zahlreicher Fachartikel und Bücher, Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Psychodynamischer Professorinnen und Professoren (AGPPP), Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Fachgesellschaft für Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (DFT) und Mitherausgeberin der Fachzeitschrift „Die Psychotherapie “. 2013 erhielt sie den Adolf-Ernst-Meyer-Preis und 2023 den Heigl-Preis für ihre empirischen Arbeiten zur Psychotherapieforschung. Aus- und Weiterbildungen in einer Reihe weiterer Verfahren sowie Ausbildung in Teamentwicklung, Organisationsberatung, Supervision und Coaching. Antje Gumz ist Lehrtherapeutin und Supervisorin an verschiedenen Weiterbildungsinstituten.

 

Spannungen und Krisen in der therapeutischen Beziehung ereignen sich häufig und zwangsläufig. Sie sind ein Anzeichen für das Verstricktsein in ein sogenanntes Enactment. Sie bergen ein hohes Risiko für Therapieabbrüche und schlechte Therapieergebnisse. Der gelingende Umgang mit ihnen ist ein zentraler Wirkmechanismus und entscheidend für den Therapieerfolg. Therapeuten fällt es häufig schwer, eine Spannung ausreichend wahrzunehmen oder auf hilfreiche Art zu besprechen. Oft setzen sie das Verstricktsein fälschlicherweise gleich mit therapeutischer Inkompetenz. Therapeuten bringen ihre eigenen früheren Beziehungserfahrungen, Vulnerabilitäten und unerfüllten Bedürfnisse in die Beziehung zu ihren Patienten ein. Im Vortrag werden Wege des Umgangs mit Spannungen und Krisen in der Therapiebeziehung vorgestellt. Dargelegt wird, wie es gelingen kann, sie achtsam wahrzunehmen, das Wahrgenommene in hilfreiche Worte zu fassen, um diese herausfordernden Momente gezielt als Chance zu nutzen. Ein spezifisches Aus- und Weiterbildungsprogramm zur Verbesserung therapeutischer Kompetenzen im Umgang mit Spannungen und Krisen, das Modifizierte Allianzfokussierte Training mit Doppeln (MAFT-D, Gumz et al. 2025), wird vorgestellt. Die Inhalte werden anhand von Praxisbeispielen veranschaulicht.

 

Um die Veranstaltungen gut vorbereiten zu können, bitten wir um Anmeldung bis zum 22. Mai 2026.

 

Anmeldungs-ID für AWT´s der APH: 2643

 

Teilnehmerzahl: unbegrenzt
Anmeldung:
erforderlich
Ort: online
Gebühr: 25

APH-Mitglieder: 20

WeiterbildungsteilnehmerInnen: 15

Fortbildungspunkte:
2

 

zur Anmeldung

 

Details

  • Datum: Juni 5, 2026
  • Zeit:
    20:00 - 22:00

Veranstaltungsort