10.2 Einführung in die Freud’sche Psychoanalyse: Von der Verführungstheorie zur Libidotheorie (Teil 2 von 2) Dipl.-Psych. Michael Maute
10.2 Einführung in die Freud’sche Psychoanalyse: Von der Verführungstheorie zur Libidotheorie (Teil 2 von 2)
Dipl.-Psych. Michael Maute
Do, 28.05.16.04.26, 19:00-22:15 Uhr
Form: Präsenz im JRI (2 DStd., TB2) Begleitend werden drei weitere Lektüre-Seminare online angeboten.
Für: AWT des JRI & Gasthörende
Teil 1: Do, 16.04.26, 19:00-22:15 Uhr
Die Fortführung des Seminars beschäftigt sich in diesem Semester mit zwei Fallgeschichte aus den Studien über Hysterie: Im Vergleich der Fälle Katharina und Fräulein von R. wird schon deutlich, dass Freud mit der Aufgabe der Verführungstheorie nicht die Tatsache sexueller und traumatisierender Gewalt gegenüber Kindern bestreitet. Seine praktischen Erfahrungen lehren ihm, die zentrale Bedeutung der Phantasie in der Bildung neurotischer Symptome zu berücksichtigen. In einer Schlussfolgerung gibt er die Verführungstheorie auf und öffnet das Tor zur Psychoanalyse.
Literatur:
Freud / Brauer 1895: Studien über Hysterie
- Freud: Katharina (184 – 195)
- Freud: Fräulein Elisabeth von R. (196 – 251)
Die Texte können unter www.freud-online.de heruntergeladen werden.
