PSIB-Veranstaltung: „Die (ver-)wundbare Analytiker:in“ – Zur Psychodynamik der Vulnerabilität in der Arbeit mit der Gegenübertragung (hybrid, 1)
T. Ganser
„Die (ver-)wundbare Analytiker:in“ – Zur Psychodynamik der Vulnerabilität in der Arbeit mit der Gegenübertragung
Zielgruppe: EP/KJP, AP/TP, Gasthörer*innen
Termine: Donnerstag, 04.06. und 11.06. HYBRID
Inhalt: Die Gegenübertragung zu berücksichtigen ist ein Essentiell der psychodynamischen Therapien. Aber wie arbeiten wir damit ? Je nach psychoanalytischer Schule werden hier unterschiedliche „Handhabungen“ bevorzugt: Zwischen „Registrieren und Weglegen“ bis zum „gezielten Mitteilen“ der Gegenübertragung scheint alles möglich. Doch das ist es nicht alleine: Nicht nur als Folgewirkung spezifischer Patienten, die auf die Therapeut:in übertragen, sondern auch durch die Therapeut:in selbst, mit ihren idiosynkratischen Anteilen, (sowie ihren internalisierten Konzepten) gestaltet sich die GÜ sehr persönlich aus: Wir bewegen uns also in den psychodynamischen Therapien zwischen einem persönlichen und einem technischen Pol.
Das Seminar untersucht an zwei Abenden theoretisch und praktisch Varianten des Gegenübertragungserleben und Gegenübertragungsverläufe unterschiedlicher Couleur, um insbesondere für die inneren Abläufe und die innere Arbeit der Therapeutin bei komplizierten Dynamiken in der Arbeit mit erwachsenen Patient:innen zu sensibilisieren.
Literatur
R. Money-Kyrle: Normale Gegenübertragung und mögliche Abweichungen. C. Frank, H. Weiß (Hg.): Normale Gegenübertragung und mögliche Abweichungen.
Zur Aktualität von R. Money-Kyrles Verständnis des Gegenübertragungsprozesses. 19 – 36. Brandes & Aspel, Frankfurt a. M. (2013).
D. Pflichthofer: Die verwundbare Analytikerin. Forum der Psychoanalyse, Bd. 23, Heft 4, 343 – 363 (2007).
Weitere Literatur wird ggf. im Seminar bekanntgegeben.
Die Anmeldung erfolgt einfach per Mail an: kfoe-ma@psib.net
